Corona-Ampel System

So funktioniert die Corona-Ampel

Die vierfärbige Ampel ist ein Werkzeug zur regionalen Einschätzung der epidemischen Lage zu COVID-19. Damit können die verantwortlichen politischen Entscheidungsträger und Behörden entsprechende Maßnahmen in den Regionen einleiten.
Alle Informationen werden auf der Webseite corona-ampel.gv.at  veröffentlicht.
Sie informiert die österreichische Bevölkerung über das Risiko in einer bestimmten Region und über Maßnahmen und Empfehlungen. Ziel ist, neuen Infektionen mit dem Coronavirus vorzubeugen.

(Sehen Sie zB mit nur einem Klick auf den Link corona-ampel.gv.at wie AIGEN IM ENNSTAL akutell eingestuft ist.)

Grüne Ampelfarbe bedeutet geringes Risiko. Gelb zeigt ein mittleres Risiko an, das zusätzliche Maßnahme erfordert. Bis auf wenige Ausnahmen sind die Bezirke in der Österreich-Karte der Corona-Ampel derzeit auf Grün. Gesundheitsminister Rudolf Anschober betonte bei einer Pressekonferenz, dass auch bei grüner Ampelfarbe Achtsamkeit wichtig sei und grundlegende Vorsichtsmaßnahmen weiter beachtet werden müssten. Wichtige Schutzmaßnahmen gegen eine Ansteckung mit COVID-19 sind v.a. Abstands- und Hygieneregeln (gründliches Händewaschen, Husten-Nies-Etikette etc.) und das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes.

Zur größeren Darstellung der Abbildung klicken Sie bitte hier.

Die Corona-Ampel wird wöchentlich auf der Grundlage aktueller Daten in einem 4-stufigen Prozess aktualisiert.

  • Wichtige Kennzahlen – die Schlüsselindikatoren – werden von Expertinnen und Experten der AGES und der GÖG laufend beobachtet und ausgewertet.
  • Die Corona-Kommission ­- als „zentrales Beratungsgremium“ für die Politik – tritt mindestens einmal pro Woche zusammen. Sie spricht Empfehlungen auf Basis der Schlüsselindikatoren an die Politik aus.
  • Nach den Empfehlungen der Kommission schaltet der Gesundheitsminister in Abstimmung mit den Landeshauptleuten die Ampel. Die Ampelschaltung geschieht in der Regel jeden Freitag und wird auf corona-ampel.gv.at veröffentlicht.
  • Mit Hilfe der Ampel können Minister, Landes- und Bezirkshauptleute Empfehlungen aussprechen oder gesetzliche Regelungen für Maßnahmen verabschieden.

Die Corona-Kommission erstellte auch Leitlinien, welche Maßnahmen bei welcher Ampelschaltung gelten sollen. Diese Maßnahmen können für das gesamte Bundesgebiet, Bundesländer oder Bezirke, abhängig von der epidemischen Lage, gelten. Damit kann auf regionale Cluster reagiert werden. Die Corona-Ampel ist somit ein Instrument, um einer Ausbreitung der Infektionen durch gezielte Maßnahmen vorzubeugen.

Rechtliche Verankerung der Corona-Ampel 

Derzeit wird auf corona-ampel.gv.at darauf hingewiesen, dass die veröffentlichten Informationen zu den Ampelfarben und Maßnahmen vorrangig zur Information von Bürgerinnen und Bürgern dienen und nicht rechtsverbindlich sind. Es gilt die aktuelle COVID-19-Lockerungsverordnung.

Bei der Präsentation der Corona-Ampel erklärte Gesundheitsminister Rudolf Anschober, dass die rechtliche Verankerung der Corona-Ampel samt deren Maßnahmen im Zuge der Novellierung des Epidemiegesetzes und des COVID-19-Maßnahmengesetzes erfolgen soll.

Weitere Informationen: 

Gemeinde Aigen im Ennstal